Kunstgeld

Kinder und Jugendliche für Kunst und Kultur zu begeistern und sie mit künstlerischen Möglichkeiten und der Kulturlandschaft Thüringens vertraut zu machen, das sind die Ziele der Maßnahme "Kulturagent*innen Thüringen“.  Ein zentraler Bestandteil der Maßnahme sind daher die künstlerischen Projekte, die Schulen gemeinsam mit den Kulturagentinnen und Kulturagenten, den Kulturinstitutionen und Künstlerinnen und Künstlern entwickeln. Zur Umsetzung der künstlerisch- kulturellen Vorhaben können die beteiligten Schulen jedes Jahr so genanntes „Kunstgeld“ beantragen.

Künstlerisch- kulturelle Vorhaben umfassten u.a. die Bereiche Bildende Kunst, Skulptur und Installation, Film, Tanz und Theater, Orchester-, Chor und Bandmusik, Museumsarbeit, Literatur und Medien und vieles mehr. Gemeinsam mit zahlreichen Thüringer Kulturpartnern entwickeln die Schulen Projektwochen, Workshops oder mit dem Unterricht verbundene Projekte, die sowohl in der Schule als auch in Museen, Theatern, Opernhäusern, Galerien, Bibliotheken, Musikschulen, Jugendkunstschulen oder Kulturzentren stattfinden können.

Für die entwickelten Ideen können alle allgemein bildenden Schulen bei uns Kunstgeld von bis zu 2.000 Euro pro Schuljahr beantragen. Alle nötigen Informationen zum Antragsverfahren, Fristen und den Kunstgeldkriterien erhalten Sie auf den folgenden Seiten.

Antragsfristen

Schuljahr 2019/2020

1. Halbjahr

1. Frist: Kunstgeldantrag einzureichen bis 31.08.2019
2. Frist: Kunstgeldantrag einzureichen bis 04.10.2019

 

2. Halbjahr

1. Frist: Kunstgeldantrag einzureichen bis 07.02.2020
2. Frist: Kunstgeldantrag einzureichen bis 03.04.2020


Kunstgeld-Kriterien

Grundsätze und Kriterien für die Förderung von Kunstgeldprojekten der allgemein bildenden Schulen in Thüringen

Beantragung und Entscheidung

  • Das Kunstgeld wird ausschließlich von Thüringer allgemein bildenden Schulen bei der LKJ beantragt.
  • Der für die Schule zuständige Koordinator für kulturelle und politische Bildung des staatlichen Schulamtes erhält gleichzeitig eine Kopie des Kunstgeldantrages der Schule.
  • Die Entscheidung über das Kunstgeld erfolgt auf Antrag der Schule durch das regionale Kunstgeldgremium unter Mitwirkung des zuständigen Kulturagenten der LKJ und des zuständigen Koordinators des Schulamtes im Einvernehmen. Die LKJ teilt der Schule die Entscheidung mit.


Hinweise zu den Kunstgeldvorhaben

  • Die Schulen können Kunstgeld für künstlerisch-kulturelle Vorhaben beantragen, welche sie mit Thüringer Kultureinrichtungen und/oder Kunstschaffenden in Thüringen durchführen.
  • Die Schulen können ihre Kunstgeldvorhaben
    - eigenständig ohne Zusammenarbeit mit der LKJ und den Kulturagenten,
    - als künstlerisch-kulturelle Abrufangebote der LKJ oder
    - in Zusammenarbeit mit den Kulturagenten der LKJ durchführen.
  • Das Kunstgeld dient der Förderung von künstlerischen und kulturellen Aktivitäten der Kinder und Jugendlichen im schulischen Kontext. Sie können in der Schule und an außerschulischen Lernorten stattfinden.
  • Im Mittelpunkt der Vorhaben steht die Auseinandersetzung mit Inhalten der Lern- und Lebenswelt der Schüler anhand von künstlerischen Mitteln. Die Lernenden sollen aktiv an der Gestaltung der Vorhaben beteiligt sein und in künstlerischen Prozessen mitwirken.
  • Durch die Kunstgeldvorhaben der Schulen sollen möglichst viele Schülererreicht werden und Chancen zur Partizipation an künstlerisch-kulturellen Bildungsangeboten erhalten. Der Lebensweltbezug, die Gemeinschaftsbildung und die individuelle Förderung sollen gestärkt werden.
  • Insbesondere sollen Kooperationen von Schulen mit Thüringer Kultureinrichtungen, Kunst- und Kulturschaffenden sowie deren Verstetigung gefördert und die regionale Kulturvernetzung der Schulen gestärkt werden. Die Zusammenarbeit und Vernetzung mit weiteren lokalen Institutionen und Akteuren, zum Beispiel der Kommunen, ist erwünscht.
  • Kunstgeldvorhaben können grundsätzlich alle Sparten umfassen und sowohl innerhalb als auch außerhalb des Unterrichts durchgeführt werden. Der Unterricht wird dadurch nicht ersetzt.
  • Kunstgeldvorhaben dienen unter anderem der Stärkung der kulturellen Bildung in den Schulen als Querschnittsaufgabe und dem Ausgleich regionaler und sozialer Benachteiligungen in diesem Bereich.

 

Umfang und Einsatz der Mittel

  • Mit dem Kunstgeld können in der Regel
    - Honorare bis 35 Euro je Stunde und Fahrkosten für die Kunst- und Kulturschaffenden,
    - projektbezogene Sachmittel und
    - projektbezogene Fahrkosten zu den Kunst- und Kultureinrichtungen sowie Eintrittsgelder für die Schüler gefördert werden.
  • Die Doppelförderung von Projekten ist auszuschließen. Verantwortlich dafür ist der Schulleiter der beantragenden Schule.
  • Die Höhe des Kunstgeldes für die einzelne Schule ist auf insgesamt maximal 2000 € pro Schuljahr begrenzt.
  • Die Mittel sind sparsam und wirtschaftlich innerhalb von zwei Monaten zu verwenden.
  • Ein Anspruch auf Förderung besteht nicht.

 

Hier erhalten Sie die Kriterien als Download.


Antragsformular

Hier beantragen Sie die Formulare für das Kunstgeld:

 

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