Gut zu wissen!

Von Altersgrenze bis Zertifikat: In der Übersicht Wichtig zu wissen! finden Sie alle wichtigen Informationen zum Freiwilligendienst nach Schlagwörtern sortiert.

Krankenversicherung

Als Freiwillige*r müssen Sie laut Gesetz Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung sein. Sie dürfen also nicht in einer privaten Krankenversicherung sein. Außerdem müssen sich Freiwillige selbst versichern: Sie dürfen nicht in einer Familienversicherung versichert sein.
Nach dem Ende des Freiwilligendienstes können Sie wieder in die Familienversicherung oder in eine private Krankenversicherung zurück. Das sollten Sie aber vor dem Freiwilligendienst mit der Versicherung besprechen.

Sozialversicherung

Alle Freiwilligen müssen sozialversichert werden. Das bedeutet, dass Sie während der Zeit des Freiwilligendienstes in der gesetzlichen Renten-, Unfall-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung versichert sind. Die Versicherungsbeiträge werden von der LKJ Thüringen bezahlt. Deshalb müssen Sie uns Ihre Sozialversicherungsnummer mitteilen.
Die Sozialversicherungsnummer erfahren Sie von Ihrer Krankenkasse oder der Deutschen Rentenversicherung.

Qualität im Freiwilligendienst Kultur und Bildung

Alle Träger der Freiwilligendienste Kultur und Bildung in Deutschland haben gemeinsame Qualitätsstandards entwickelt, um das Profil der Freiwilligendienste zu schärfen und einheitlich zu gestalten. Unter aktiver Beteiligung von Einsatzstellen und Freiwilligen entwickelten die Träger 2013 ein gemeinsames Qualitätskonzept.
Mit dem pädagogischen Rahmenkonzept (Stand: September 2019) werden die pädagogischen Zielstellungen für Freiwillige, Einsatzstellen und Träger transparent und die Bildungszusammenarbeit dieser Akteure verbindlich. Die Zusammenarbeit mit den Einsatzstellen ist in den Qualitätsstandards festgeschrieben.

Gesetze

Für Freiwillige im BFD gilt das Bundesfreiwilligengesetz. Die Abkürzung ist BFDG. Das BFDG steht im Bundesgesetzblatt vom 28. April 2011 (BGBl. I S. 687).