In der Vielfalt Persönlichkeiten erreichen

23 Jugendliche in einer Klasse, alle individuell verschieden und fünf davon sprechen nicht Deutsch als erste Sprache – wie gehe ich diese Herausforderung an? Welche Schwierigkeiten und vor allem Chancen ergeben sich?  Was bedeutet interkulturell kompetent zu sein und wie komme ich dahin? Im Workshop werden diese Fragen diskutiert, Erfahrungen geteilt und mögliche Hilfen für den täglichen Umgang mit Diversität in Schule gesammelt.

„Der Umgang mit kultureller Vielfalt stand im Mittelpunkt dieses Workshops. Nach der Frage an alle „Was ist für dich eigentlich Kultur“ zeigte die Referentin anhand des Eisberg-Modells auf, wie viel unserer kulturellen Prägungen eigentlich unter der Wasseroberfläche liegen, also im Alltag gar nicht sichtbar sind. Sichtbar sind Sprache, Kleidung, Essensgewohnheiten. Nicht sichtbar ist die Basis des Zusammenlebens, wie Rollenbilder, Erwartungen, Selbstkonzepte, Werte, Grundeinstellungen. „Interkulturell kompetent sein“ bedeutet, diese Wasseroberfläche rund um den Eisberg etwas mehr senken zu können, um über diese Basis vorurteilsfrei in den Austausch zu kommen. Dass das nicht immer leicht ist, eine Menge an Konfliktlöse-Kompetenz und vor allem eine ständige Selbstreflexion braucht, wurde im Erfahrungsaustausch und dem Albatros-Rollenspiel deutlich. Leider reichte die Zeit nicht aus, um auch das konkrete Handeln in heterogenen Gruppen und Schulklassen zu thematisieren, ein wichtiger Grundstein dazu aber wurde gemeinsam beleuchtet.“

Eindrücke von Eva Recknagel

 

Weitere Impulse der Teilnehmenden: