Mitgliederversammlung der LKJ Thüringen - Vorstand neu gewählt

Erfurt. Die Mitgliederversammlung der Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung Thüringen e.V. hat am Dienstag, 15.11.2022 einen neuen Vorstand gewählt. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Jürg Kasper sowie die beiden Stellvertreter*innen Jörg Lübbe und Milena Pfafferott wurden in ihren Ämtern bestätigt.


Aus den Reihen der Vorstandsbeisitzer*innen verabschiedete sich die Landtagsabgeordnete Katja Mitteldorf nach acht Jahren als Beisitzerin. Sie wird der LKJ Thüringen jedoch weiterhin als Mitglied durch ihren Vorsitz im Chorverband Thüringen e.V. erhalten bleiben. An ihrer Statt wurde Sylvia Spehr, Leiterin der LAG Jugendkunstschulen Thüringen e.V. gewählt. Mit ihrem Sitz ist die Sparte der Bildenden und Darstellenden Kunst nun auch im Vorstand des Dachverbands vertreten.


Dem LKJ-Vorstand gehören künftig damit folgende sieben Mitglieder an:

Dr. Jürg Kasper, Vorstandsvorsitzender LKJ Thüringen e.V.
Jörg Lübbe, Tanzverband Thüringen e.V.
Judith Mayer, Stiftung Ettersberg / Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße
Dr. Folker Metzger, Klassik Stiftung Weimar
Milena Pafferott, Landesverband Thüringen im Deutschen Bibliotheksverband e.V.
Frank Röhrer, Mit Medien e.V.
Sylvia Spehr, LAG Jugendkunstschulen Thüringen e.V.

Zur Begrüßung der Mitglieder wurde durch den Vorstandsvorsitzenden Dr. Jürg Kasper nochmals an den langjährigen LKJ-Geschäftsführer Peter Rein erinnert, der im Frühjahr dieses Jahres nach schwerer Krankheit verstarb. In diesem Zusammenhang wurde der Beschluss des Vorstandes bekannt gegeben, die ab April 2022 übernommene kommissarische Geschäftsführung nun offiziell in die Hände von Antje Lampe zu übergeben.

Thematisch wurde neben anderen aktuellen Herausforderungen wie dem Generationswechsel in Vereinen und dem damit verbundenen in Gang setzen wichtiger Prozesse des Strukturwandels, von den LKJ-Mitgliedern außerdem betont, dass mit Blick auf den vollen Terminkalender von Frühjahr bis Herbst 2022 der Regelbetrieb nach den Pandemiejahren wieder aufgenommen wurde. Besonders herausgestellt wurde hier noch einmal der hohe Bedarf an analogen außerschulischen kulturellen Bildungsangeboten, der hinsichtlich der eingeschränkten Lern- und Entfaltungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche während der Pandemie einen besonders sensiblen Umgang mit der Zielgruppe erfordere.

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