Barcamp mit Ministerpräsident Bodo Ramelow und rund 200 Teilnehmenden in Weimar

Das war das bisher größte Barcamp von "Vorsicht, Demokratie!": Um zu dem Thema „Zwischen Europa und Ostdeutschland - Identität der jungen Generation in Thüringen“ zu diskutieren, kamen etwa 200 Thüringer Jugendliche in das Jugend- und Kulturzentrum Mon Ami in Weimar.

Die Projektleiter Maja Kant und Toni Lütgenau eröffnen das Barcamp.

Als Einstieg setzten sich Projektleiterin Maja Kant, Marina Bykova (Culture Goes Europe) und Marcel Felix (Junge Europäische Föderalisten) auf dem Podium damit auseinander, welche Rolle Europa für ihre Identitäten spielt. Danach waren die Teilnehmenden gefragt. Auf Moderationskarten schlugen sie Themen vor, die während des Barcamps besprochen werden sollten. Schnell wurde deutlich, welche Anliegen den Teilnehmenden zur Zeit besonders wichtig sind. Klimawandel, Gleichberechtigung, körperliche Selbstbestimmung, politische Bildung im Schulkontext, Rassismus und Populismus, die Legalisierung von Cannabis, Leben in Thüringen, Schüleraustausch, das Schulsystem mit Lehrer*innenmangel und der Artikel 13 sowie die damit verbundene Frage nach Urheberrechten waren die Themen, für die die meisten Jugendlichen abstimmten, und damit auch die Inhalte der zehn Sessions.



Auch Ministerpräsident Bodo Ramelow folgte der Einladung zum Barcamp. Er zeigte sich beeindruckt von der Ernsthaftigkeit, mit der sich die jungen Teilnehmenden in den Gesprächsrunden beteiligten. In einer Fishbowl-Diskussion hatten die Jugendlichen zum Abschluss die Möglichkeit, ihre Fragen direkt an den Ministerpräsidenten zu stellen.

Was die Thüringer Allgemeine über das Barcamp berichtete, ist hier nachzulesen.

Weitere Informationen zum Projekt "Vorsicht, Demokratie!"



Graphic Recorder Stefan Kowalczyk begleitete das Barcamp.


Diskussion in einer Session

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