Fortbildungen

Mitnehmen. Teilhaben. Teilnehmen.

Regionalkonferenz: Kulturelle Bildung im Weimarer Land

Zeit: 27. August 2018 |13.00- 18.00 Uhr
Ort:  Kunsthaus Apolda
Bahnhofstraße Bahnhofstraße 42
99510 Apolda              

Im Rahmen einer lokalen, interdisziplinären Regionalkonferenz, werden sich die Akteure des Programmes „Kulturagenten für kreative Schulen Thüringen“, gemeinsam mit Vertreter/innen der Kommune, der Kitas, des Schul-, Jugend- und Kulturamtes sowie Kulturschaffende und Künstler/innen der Gestaltung von Kulturellen Bildungsangeboten sowie der Vernetzung in der Region widmen.

Anhand von praktischen Beispielen werden Modelle der Zusammenarbeit von Schule, Kultur sowie Kinder- und Jugendhilfe vorgestellt und es wird der Frage nachgegangen, wie kulturelle Teilhabe im Weimarer Land gelingen kann. Zudem informieren wir Sie über die aktuellen Fördermöglichkeiten.

In themenbezogenen Tischwerkstätten sind die Teilnehmenden eingeladen, miteinander in einen intensiven Austausch zu treten.
Die Thüringer Kulturagent/innen gestalten und moderieren diesen Prozess und lassen ihre langjährigen Erfahrungen einfließen.

Anmelden können Sie sich hier.

Das Programm der Veranstaltung finden Sie hier.

Foto: Thomas Kirchner


Fortbildungsangebot im Schuljahr 2017/2018

Kulturelle Schulentwicklung. Von Strukturen, die tragen können und hilfreichen Erfahrungen

Nach einer vierjährigen Modellphase „Kulturagenten für kreative Schulen“ und nach zwei Jahren „Kulturagenten für kreative Schulen Thüringen“ konnten umfangreiche Erfahrungen zur Zusammenarbeit zwischen Schulen und Kulturinstitutionen bzw. Kulturschaffenden sowie Künstler/innen und Lehrenden sowie Schüler/innen gewonnen werden. Zudem haben Thüringer Schulen auf unterschiedliche Art und Weise ihr kulturelles Schulprofil entwickeln und/ oder schärfen können.

Die Werkstatt wird durch eine/n Expert/in aus dem Bereich der Kulturellen Schulentwicklung eröffnet. Im Anschluss daran werden Erkenntnisse sowie Praxisbeispiele sowohl aus dem Programm „Kulturagenten für kreative Schulen Thüringen“ als auch aus anderen Programmen wie bswp. Kultur.Forscher!, KulturSchule Hessen und Musikalische Grundschule vorgestellt. Diese ermöglichen einen Einblick in die Vielfalt und die Bandbreite der Entwicklung eines kulturellen Schulprofiles.

Am Nachmittag des ersten Tages werden durch die Teilnehmenden Themen und Fragestellungen zusammengetragen, die am zweiten Tag in Form einer offenen Werkstatt bearbeitet werden. Der Abend dient dem informellen Austausch der Teilnehmenden untereinander.

Am zweiten Tag können sich die Teilnehmenden intensiv mit den zuvor erarbeiten Fragestellungen auseinandersetzen und gemeinsam Handlungsvorschläge und Lösungen entwickeln. Die einzelnen Gruppen werden durch die Thüringer Kulturagent/innen angeleitet und moderiert.

Angesprochen sind insbesondere die Teilnehmenden der Kultursteuergruppen des Programmes „Kulturagenten für kreative Schulen Thüringen“ sowie Kulturschaffende, Künstlerinnen und Künstler. Zudem werden Gäste aus Kultur- und Bildungsämtern eingeladen, gemeinsam mit den Akteuren des Kulturagentenprogrammes in den Austausch zu treten

Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit, sowohl an einem als auch an beiden Werkstatttagen teilzunehmen.

→ Programm Werkstatt Kulturelle Schulentwicklung. Von Strukturen, die tragen können und hilfreichen Erfahrungen

 


Ästhetische Praxis

Wie können Kinder und Jugendliche im Schulalltag eigene Fragestellungen entwickeln und forschend individuelle Lösungsansätze finden? Wie können Schülerinnen und Schüler selbstständig und mit Hilfe von Fachexpertinnen und Experten an Fragestellungen arbeiten? Wie mit unterschiedlichen Materialien und Informationen umgehen?

Am 19. und 20. Januar 2018 laden wir Sie herzlich zur Werkstatt „Ästhetische Forschung und die eigene ästhetische Erfahrung“ in das Ev. Augustinerkloster zu Erfurt ein. In der Werkstatt werden Ansätze der Ästhetischen Forschung theoretisch erläutert sowie Praxisbeispiele vorgestellt.

Im Rahmen der Veranstaltung haben Sie die Möglichkeit, mit Kulturschaffenden und Künstler/innen unterschiedlicher Bereiche zusammenzuarbeiten. Es werden Workshops im Bereich der Darstellenden Kunst, der Bildenden Kunst, der Musik sowie der Digitalen Medien angeboten. Die erprobten Methoden und Erfahrungen können Sie im Anschluss an den Workshop im Schul- und Unterrichtsalltag einsetzen bzw. in diesen einfließen lassen.

→ Programm Werkstatt "Ästhetische Forschung und die eigene ästhetische Erfahrung"


Fortbildungsangebot im Schuljahr 2016/2017

Modul 1: Kulturtechnik Medienkompetenz

Digitale Medien sind heute, insbesondere aufgrund der Nutzung von mobilen Geräten, in nahezu allen Lebensbereichen von zentraler Bedeutung. Insbesondere für Kinder und Jugendliche ist der alltägliche Umgang mit (Neuen) Medien eine Selbstverständlichkeit. Medienkompetenz – nach Prof. Dr. Dieter Baacke – bezeichnet die Fähigkeit, Medien und deren Inhalte den eigenen Zielen und Bedürfnissen entsprechend sachkundig nutzen zu können.

Das Fortbildungsmodul richtet sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren mit dem Ziel, junge Heranwachsende zu einer sachkundigen, eigenständigen und kritischen sowie sozial verantwortlichen Umgangsweise mit Medien zu befähigen.

Modul 2: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ Aristoteles

Die politische Philosophie markiert Partizipation als das zentrale Prinzip des Politischen, durch das „Menschen wechselseitig Einfluss aufeinander nehmen, um im sozialen Zusammenhang mehr zu erreichen, als ihnen als Einzelwesen möglich ist.“ (Gerhardt, Volker: Partizipation. Das Prinzip der Politik. München: 2007). Aktuelle gesellschaftliche Ereignisse, wie bspw. die Flüchtlingsproblematik, die Wirtschaftskrise, das drohende Auseinanderbrechen der Europäischen Union, das vermehrte Aufkommen (rechts-) populistischer Strömungen bis hin zur Innovationsdynamik, z.B. der Medien, stellen die Gesellschaft und insbesondere die Kultur- und Bildungspolitik vor enorme Herausforderungen. Es braucht einen Gestaltungswillen sowie einen Gestaltungsspielraum für die Zukunft.

Das Modul „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ fokussiert auf die wechselseitige Begründung und Begrenzung von Selbst- und Mitbestimmung im Rahmen des Programmes „Kulturagenten für kreative Schulen Thüringen“.

Modul 3: Die politische Dimension der Kulturellen Bildung

Wer sich in der Praxis der Kulturellen Bildung umschaut, kann leicht feststellen, dass im Rahmen von Theaterprojekten, spielpädagogischen Aktionen oder musealen Ausstellungen politische Themen wie bspw. Armut, Fluchtbewegungen und/ oder die Gestaltung des Gemeinwesens verhandelt werden. Dennoch wird im Rahmen von fachpolitischen Debatten um die Spezifizierung, Klassifizierung und Differenzierung der Kulturellen und der Politischen Bildung gerungen.

Das Modul „Die politische Dimension der Kulturellen Bildung“ untersucht den kulturhistorischen Hintergrund dieser Unterscheidung. Zudem sollen die Begründungszusammenhänge der Verzahnung und/ oder Differenzierung von Politischer und Kultureller Bildung dargestellt und hinterfragt werden.